fbpx

Tiroler Familienbetrieb seit über 60 Jahren

Über Uns

Unser Fachgeschäft ist seit über 100 Jahren in unserem Familienbesitz. Der Zeit entsprechend war es zunächst ein kleiner Kramerladen, in dem neben Zucker auch Petrolium, Stoffe und allerlei wichtige Dinge verkauft wurden.

In den letzten 60 Jahren ist unser Geschäft von einem Laden mit 100 m² in ein modernes Einkaufscenter ausgebaut worden. Auf über 1000 m² werden Sport & Mode, Geschenkeartikel und Spielwaren im modernen Design mit familiärer Atmosphäre und tiroler Gemütlichkeit präsentiert.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Team Sport & Mode Albrecht

0
Mitarbeiter
0
Fläche
> 0
Artikel
> 0
Jahre Erfahrung

Unsere Geschichte - Vom "Krumer" zum Textilhaus

Ein Interview mit Erwin Albrecht

Seit über 150 Jahren betreibt die Familie Albrecht im Zentrum von Seefeld einen Kramerladen, den „Kru­mer”. Hier konnten sich die Einheimischen und Gäste mit allem eindecken, was sie zum Leben brauchten. „Von Butter über Kautabak und sogar Benzin gab es bei uns alles”, so Erwin Albrecht, der 1956 das erste Textilgeschäft Seefelds gründete. Wie es dazu kam und wie es sich entwickelt hat: 

Erwin & Lynne heirateten 1954 in Toronto
Die Firmengründer Erwin und Lynne

Erwin Albrecht: 
,,Nach meiner Zeit in Kanada bin ich 1954 mit meiner Frau Lyn­ne nach Seefeld zurückgekehrt. Im bestehenden Geschäft sah ich für uns keine Zukunft, also habe ich meinem Vater die Erlaubnis abgerungen, das Textilgeschäft zu bauen. Dann dauerte es noch zwei Jahre, bis wir zu Weihnachten 1956 das Textilgeschäft er­öffnen konnten. Denn den Großteil der Bauarbeiten mussten wir ja per Hand erledigen.” 

Woraus bestand denn das erste Sortiment? 
E.A.: ,,Unser Geschäft war damals 160 Quadratmter groß und wir verkauften Bekleidung, wie Pullover, Hemden, Röcke und Hosen. Außerdem führten wir Kurzwaren, Wolle und Stoffe. Das Geschäft lief so gut, dass wir zur Winterolympiade 1964 auf 400 Quadratmeter erweitern konnten. Da wurden wir zum schönsten Textilgeschäft Tirols.”

Wie kam es dazu? 
E.A.: ,,Meine Frau Lynne und ich wollten, dass es bei uns ge­mütlich ist. Daher richteten wir unser Geschäft sehr tirolerisch ein, teilweise mit alten Bauernmöbeln, die wir von weither holen mussten. Das Geschäft war aber nicht nur schön, sondern auch zweckmäßig und das wussten unsere Kunden zu schätzen.” 

Im Angebot waren u.a. Textilien, Kurz- und Strickwaren
Die Mitarbeiter des Kaufhaus Albrecht im Jahr 1972

Wie liefen denn die Geschäfte damals? 
E.A.: ,,Heute kann man es sich kaum mehr vorstellen, aber da­mals hatten wir wirklich ein Umsatzwachstum von 10 bis 20 Prozent im Jahr. In den 1970ern brachen dann die goldenen Jah­re an, wo man gespürt hat, dass die Leute wieder Geld ausgeben wollten. Nicht selten kamen neu angekommene Urlaubsgäste zu uns, um sich komplett für ihren Urlaub einzukleiden.”

Der nächste Umbau kam dann 1973, was wollten Sie damit bezwecken? 
E.A.: ,,Damit wollten wir in erster Linie Doppelgleisigkeiten abbauen. Deshalb beschlossen wir, die bis dahin getrennten Geschäfte im Kaufhaus Albrecht zu vereinen. Wir haben auf drei Etagen erweitert. Im Parterre gab es eine moderne Lebensmittel­abteilung auf 700 Quadratmetern, im ersten Stock brachten wir das Textilgeschäft unter. Erstmals in Seefeld konnte man dieses über eine Rolltreppe erreichen.” 

Damit war Ihr Erweiterungshunger aber noch nicht gestillt. 
E.A.: Das stimmt. Schon damals haben wir auf die Zeichen der Zeit gehört und unseren Betrieb 1976 durch einen modernen Langlaufverleih im Sport- und Kongresszentrum erweitert. Au­ßerdem kauften wir 1978 die La Boutique und eröffneten 1984 einen Schi verleih am Gschwandtkopf.

Wie ließ sich das eigentlich mit der Familie vereinbaren?
E.A.:
Naja, unsere Kinder sind praktisch im Geschäft aufge­wachsen. Lynne und ich haben sie zum Arbeiten mitgenommen und so sind die schon früh in den Betrieb hineingewachsen.

Die nächste Generation

Ein Interview mit Karin Meier

Im Jahr 2003 hat sich Erwin Albrecht aus der Geschäftsführung von Sport Mode Albrecht zurückgezogen. Zuvor unterstützte er noch tatkräftig seine Tochter Karin, die den Betrieb seit 2001 leitet. Auch Tochter Lore arbeitet seit über 30 Jahren im Geschäft mit. Am Anfang sei es für ihn nicht leicht gewesen, das Ge­schäft zu übergeben.

Auch heute, 50 Jahre nach Betriebsgründung, hat sich „der Albrecht” seine herzliche und familiäre Atmo­sphäre erhalten. Chefin Karin Meier führt dies v.a. auf das Arbeitsklima zurück. ,,Wir sind eigentlich alle eine große Familie”, meint sie. Das zeige sich auch daran, dass bei Sport Mode Albrecht alle Mitarbeiter aus dem Ort oder der Region kommen. ,,Und das merken die Kunden eben”, meint Karin Meier. Und auch sonst gibt es einiges, auf das sie stolz ist, wie sie im Gespräch erzählt:

Sabrina, Patrick, Karin & Madeleine
Sport & Mode Albrecht heute

Was unterscheidet das Textilhaus Albrecht von anderen Sportgeschäften? 

Karin Meier: Zunächst einmal sind wir ja kein reines Sportgeschäft, sondern führen ein viel breiteres Sortiment. Neben dem Sport- und Modesortiment bekommt man bei uns auch Kurz- und Spielwaren. Außerdem stellen wir für unsere Kunden Jahr für Jahr eine Kollektion zusammen, die es sonst nirgends gibt. Und unser Ambiente ist sowieso einzigartig in Tirol.

Wie gelingt es euch, gegen die Konkurrenz der großen Sport- und Modeketten zu bestehen? 
K.M.: Natürlich ist es heute schwieriger als früher. Aber unsere Kunden schätzen die fachkundige Beratung und den stressfreien Einkauf, den wir ihnen bieten. Außerdem finden sie bei uns Waren, die sie sonst vergeblich suchen. Und nicht zuletzt ist unser Team der wesentliche Faktor, der uns erfolgreich macht. Das zeigt sich auch darin, dass wir über 500 Stammkunden haben.

Ihr habt ja vor allem Mitarbeiter aus der Region. Warum eigentlich? 
K.M.: Wir sehen das ganz einfach als unsere Verantwortung an. Ein Betrieb sollte für Arbeitsplätze in der Region sorgen. Zudem verbindet mich mit meinen Mitarbeitern ein freundschaftliches Verhältnis und das schafft einfach ein angenehmes Arbeitsklima. Nicht umsonst haben wir Mitarbeiter, die schon seit Jahrzehnten bei uns sind.


Sport Mode Albrecht blickt also unbesorgt in die· Zukunft, be­kräftigt Karin Meier. Ihre Tochter Sabrina und deren Mann Patrick Klotz arbeiten begeistert im Betrieb mit und führen so die Tradition des familiären Textilhauses Albrecht fort.